Verlängertes Rennradwochenende auf Föhr - Specialized Bike Days Fatbike & Rennrad

Mit dem Fatbike auf der Insel Föhr

FATFATFAT-Bike!

 

Das mit Abstand unterhaltsamste Fahrrad der Welt und es hat so viele Features, die es zu meinem nächsten großen Favoriten nach dem Rennrad machen!

 

Im Rahmen der Specialized-Bike Days zusammen mit der Föhr Tourismus GmbH und dem Modenhaus Ehlers in Wyk auf Föhr war ich eingeladen vor und nach dem Triathlon Red Bull Triislands zusammen mit dem Specialized Concept Store in Hamburg einige Testfahrten auf den Fatbikes und Rennradausfahrten anzubieten.

 

Am Freitag hatten wir ein sportliches Programm ausgeknobelt, welches um 8:30 mit einem Meet&Greet am Modenhaus Ehlers starten sollte. Dann ging es pünktlich um 10:00 auf die erste Runde mit dem Fatboy von Specialized. Wir waren zu viert und drehten eine Runde durch das Wäldchen von Wyk um dann Richtung Lindenweg abzubiegen und auf die Schietkuhle zuzusteuern.

Die Schietkuhle ist eine Art Senke auf Föhr in die man hervorragend mit dem Fatboy herunter fahren kann. Mit Tempo kann man die gegenüberliegende Seite nutzen um fast wie in einer Halfpipe wieder hinaus zu fahren. Dann geht es mit Schwung wieder abwärts und durch den Sandhaufen zurück. Soviele Runden und Abfahrten wie man mag. Wir blieben an der Schietkuhle für einige Runden! Ein großer Spaß! Die dicken Reifen des Fatboy rollen über alle Unebenheiten und Löcher auf dem Weg einfach drüber hinweg. Als wären sie gar nicht da! Und dabei ist das Fatboy wahnsinnig dynamisch! Es fährt sich agil und sportlich, mit oder ohne Federgabel!

Nachdem wir nun einmal Richtig in Stimmung gekommen waren, ging es weiter auf Feld-, Wald- und Wiesenwegen Richtung Nieblum und nach Utersum hinaus.

Auf dem Weg dahin machten wir einen Abstecher zum Strand, denn für weichen Untergrund ist das Fatbike prädestiniert. An der Wasserlinie lässt es sich auf dem Sand super fahren und das Wasser spritzt genauso erfrischend wie der Fahrtwind. Eine Fahrt ins Wattenmeer blieb uns verwehrt, denn wenn das alle machen würden, würde das Naturschutzgebiet Wattenmeer wohl eher wie ein Acker aussehen. Wir blieben also am Strand und setzten unsere Runde fort.

In Utersum war bereits die Wechselzone für den Samstag stattfindenden Red Bull Triislands Triathlon vorbereitet und wir genossen mit unseren Fatboys die Atmosphäre gespannter Entspannung, denn alle Athleten und das Red Bull Team war entspannt und gut drauf. Nach einem stärkenden Espresso am Specialized Stand machten wir uns wieder auf dem Rückweg nach Wyk. Auf dem direkten Weg fuhren wir überwiegend auf Asphalt und auch darauf rollt das Fatboy wirklich gut. Die Bikes sind so leicht und gut zu händeln, dass auf die Fahrt auf dem Asphalt gut voran geht. Bei Tempo 30 war allerdings aufgrund der 1x11-fach Übersetzung Schluss. Reicht ja auch für das Fatbike ;-).

 

Zurück am Modenhaus Ehlers angekommen warteten schon die nächsten Gäste für eine Runde auf den Fatboys, sodass es bald danach wieder los ging. In einer etwas kleineren Runde lotste ich alle Mitfahrerinnen und Mitfahrer ereut zur Schietkuhle und zum Strand. Die Bikes wurden kräftig getestet und alle rollten mit einem zufriedenen Lächeln über die Insel!

 

Am Modenhaus Ehlers fand dann nach dem Mittag beim Friesen Jung (sehr (!!!) lecker, ich hatte warmen Ziegenkäse auf Quinoa-Salat) ein Technik-Workshop zum Thema Reifenwechsel und Schaltung einstellen statt. Wir wechselten Reifen und Schläuche bis jeder damit geübt war!

 

Ein toller erster Tag ging dann mit einer Feierabendrunde auf dem Rennrad zuende! Dazu später mehr.

 

Fatboy - Fatbike auf Föhr? Braucht man das?

 

"Brauchen" ist wohl ein weiter Begriff, aber das Fatboy ist auf jeden Fall ein Spaßgarant! Es fährt sich super und ist ein echter Hingucker. Eine Klingel benötigt man nicht, da das heranrollende Bike ohnehin für genügend Aufmerksamkeit sorgt! Um damit im Urlaub Spaß zu haben, entspannt neue unwegsame Terrains zu erkunden und sich keine Gedanke über die Bodenbeschaffenheit machen zu müssen, ist das Bike perfekt!

Ich hatte das Gefühl, dass das Bike einfach überall fahren würde! Sogar auf der Skipiste!

Wer mehr zu den unterschiedlichen Ausstattungsvarianten lesen möchte, guckt am besten auf der Specialized Fatboy Webseite vorbei oder im nächsten Concept Store.

 

 

Mit dem Rennrad über die Insel Föhr

"Das geht bestimmt immer im Kreis...so weit kann man da ja auch nicht fahren..."

Denkste! Föhr eignet sich hervorragend für eine sportliche Runde auf dem Rennrad!

Wir haben am Montag Abend eine Runde zu fünft gedreht und am nächsten Tag gleich nochmal! Und das geht auf Föhr wirklich gut.

Im Rahmen einer unserer Ausfahrten der Specialized Bike Days auf Föhr haben wir am Dienstag Nachmittag eine Ausfahrt angeboten und eine tolle Runde gedreht.

Am Montag abend sind wir von Wyk aus übder den Aussiedlerhof nach Utersum gefahren und am Südrand der Isel wieder zurück, 40km waren so fix zusammen geradelt. Von großem Vorteil sind die guten Straßen und die vielen asphaltierten Wege. Die Insel hat circa 200km Radwege und man kommt überall gut mit dem Rad hin. Für die ambitionierten Radler hält der meist, außer als wir da waren ;-) , wehende Wind ordentlich Widerstand bereit, sodass auch 20km mit gutem Wind von vorne für Schweiß auf der Stirn sorgen.

Ein weiteres großes Plus sind die wenigen Autos, bzw. die, die fahren sind mit entpannten Urlaubern besetzt, man wird nicht angehupt, abgedrängt oder zu dicht überholt. Ampeln gibt es ebenso wenig, sodass dem Fahrspass nichts im Wege steht. Wie ich ja schon in meinem Vorbereitungsblog geschrieben habe, sind die Wege kurz, wenn die Puste ausgeht, ist immer ein Cafe in der Nähe mit stärkendem Kaffee und Kuchen.

Wer also überlegt, ob es sich wirklich lohnt, sein Rennrad mit nach Föhr zu nehmen, dem sei gesagt, dass es sich auf jeden Fall lohnt!!!

Und wer dann im Urlaub auf der Suche nach einem Trainingspartner ist, der findet beim Modenhaus Ehlers am Mittwoch morgen um 8:00 eine Runde (bitte vorher per Mail anfragen, ob die Runde stattfindet) oder fragt bei Ann-Kathrin Meyerhof von der Föhr Touristik GmbH nach, wo und wann die nächste Runde gefahren werden kann, die fährt nämlich auch wahnsinnig gerne auf der Insel mit ihrem Rennrad!

 

Föhr ist eine sehr offene Insel Sportlern und  insbesondere Radsportlern gegenüber und es wird künftig einige weitere tolle Events geben, die die Insel noch attraktiver für uns macht! Ich halte euch auf dem Laufenden! So ein Radrennen auf einer Insel wäre doch schon eine coole Sache, oder?!

Oder gleicht die Anreise auf mit dem Rad organisieren? Wenn du da drauf Lust hast, --> Kommentar! Ich bin dabei! Hamburg --> Föhr mit dem Rad wäre doch mal was!!!

 

 

Der Red Bull Triislands Triathlon

3 Inseln bei einem Triahtlon? Wie kann das denn gehen? Geht beim Triislands Triathlon!

Schon in der 2. Auflage fand am Samstag auf Amrum, Föhr und Sylt der Triislands Triathlon statt und wir waren im Ziel dabei!

Start des Abenteuers ist auf Föhr. Von dort geht es per 10-12km Wattwanderung rüber nach Amrum. Dort erfolgte um 14:30 mit der Flut der Start zur Schwimmstrecke zurück nach Föhr. Dort wechselten die Triathleten dann aufs Rad und fuhren auf einem interessanten Kurs Rad. Dabei galt es taktisch klug zu fahren, denn im Anschluss ging es per Shuttle-Speed-Boot rüber nach Sylt zum finalen Lauf. Wer jedoch später als 17:00 am Speedboat-Check-In ankam, musste leider auf Föhr bleiben. Da wird auf die Sekunde der Schalter geschlossen! Die Boote fahren jedoch erst ab, wenn 12 Personen drinnen sitzen, ob man nun also als 1. oder 12. nach dem Rad am Anleger ankommt, ist egal, auf Sylt starten dann alle wieder zeitgleich beim Ausstieg. Taktik pur auf dem Rad.

Auf Sylt gibt es dann den finalen Lauf über die Insel.

Am Strand ist dann der Zieleinlauf und eine super Stimmung! Die Atheten kämpfen sich durch die letzten Meter schweren Sand und strahlen überglücklich!

Wir haben am Stand von Specialized die Athleten nach dem Ziel im Empfang genommen und haben den ganzen Tag über unsere Fatbikes ausgeliehen! Alle Interessierten hatten die Möglichkeit eines der Bikes auszuleihen und ein paar Testrunden durch Hörnum zu drehen! Die Stimmung war super und wir haben ein einizgartiges Wetter gehabt! Wir kommen auf jeden Fall spätestens Nächstes Jahr zum Triathlon wieder!

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