Thema gesucht? Hier gibt´s die Übersicht!

Vätternrundan 2017 - 300km um den See in Futterstationen

Die letzten Vorbereitungskilometer für die Vätternrundan 2017

Riegel oder Gel oder was? Verpflegung auf dem Rennrad

Costa Blanca Boot Camp - Trainingslager Deluxe

Yeah! Sonnenschein! Das Trainingslager steht vor der Tür! Nix vergessen....
Frühling - die Zeit der ewig falschen Bekleidung. Wie ich die passende Klamotte für die Frühlingsausfahrt finde...
Frühjahrscheck fürs Rennrad - Worauf beim "Ausmotten" des Rennrads zu achten ist...
MTB in den Harburger Bergen - Specialized Womens Ride im Februar - Ride with the flow
Rennrad im Winter? Die richtige Bekleidung finden und warm bleiben!
Mein neues Rennrad: Das Specialized Diverge Comp DSW CEN im Test
Wechsel der Schalt-, Bremszüge und des Lenkerbands. Byebye Pinky...
Abwärts! House Running in Hamburg
Hamburg Cyclassics 2016 - The Speed is on.
RTF Alp d´Hittfeld - Letztes Anwärmen vor den EuroEyes Cyclassics in Hamburg
Rennradausfahrt mit Specialized zur Vorbereitung auf die EuroEyes Cyclassics 2016
Verlängertes Rennradwochenende auf Föhr - Specialized Bike Days Fatbike & Rennrad
Rennrad putzen in 5 Schritten
Rennradausfahrt mit den EuroEyes Cyclassic Rookies
Rennrad fahren auf der Insel? - Ein Ausflug nach Föhr - Vorbereitung
Schlauch wechseln - Plattenreparatur in 5 Schritten
Velothon Berlin 2016 - In the Lead
Velothon Berlin - Vorbereitungen fürs Radrennen
Rund um Köln 1. Rennen in 2016! #yourrideyourrules
Love_Bike_Lena @ Cyclassics Rookie Programm
Test Buff Mütze, Helmet Liner, Tuch
Costa Blanca Bike Love
Specialized Womens Ride ins Alte Land
300er ARA Brevet Hamburg
Der Wahoo Tickr im Test
Specialized Women´s Ride - Beautiful April
HH-HB-HH - Langstrecke nach Bremen
200er ARA Brevet in Kiel

Und in der Vorschau zum Stöbern...

Die letzten Vorbereitungskilometer für die Vätternrundan 2017

Da wären wir... die letzten Kilometer Vorbereitung auf die Vätternrundan 2017 sind absolviert! Wir sind geradelt ohne Ende und ich habe fleissig Tabata gemacht, damit ich gut nach 300 km vom Rad absteigen kann!

Dass ich die Runde gut schaffe hoffe ich seit dem wir angemeldet sind, da bin ich mittlerweile ziemlich sicher!

Ich bin in den letzten 2-3 Monaten jede Woche im Schnitt 70 bis 270 Kilometer gefahren und glaube, dass ich ausreichend Kilometer zusammengefahren habe!

Doch was sind nun die entscheidenden letzten Dinge, die auf den letzten Metern der Vorbereitung wichtig sind?

 

 

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Costa Blanca Boot Camp - Trainingslager Deluxe

Auf dem Rad durch die blühenden Orangenplantagen...

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Yeah! Sonnenschein! Das Trainingslager steht vor der Tür! Nix vergessen....

Eeeeendlich geht´s los! Nach einigen Wochen virtuellem Trainingslager mit den Bikesisters geht es nächste Woche auf ins Reality-Trainingslager! Im Frühjahr ist ja bekanntlich die Trainingslagersaison im Süden, beliebt ist Mallorca doch ich kenne eine phantastische Alternative auf dem Festland und fahre nun dieses Jahr zum vierten Mal nach Javea zwischen Valencia und Alicante in Spanien! Ich freue mich wahnsinnig!
In diesem Blog gibt es einen kurzen Abriss, was ich im Trainingslager vor habe und was ich alles einpacke! Viel Spaß also beim Lesen und gedanklichem Mitpacken! Was darf bei deinem Trainingslager nicht fehlen?
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Frühling - die Zeit der ewig falschen Bekleidung. Wie ich die passende Klamotte für die Frühlingsausfahrt finde...

Wer kennt das nicht, die Sonne lockt zu den ersten sonnigen Ausfahrten im Frühling, man schwingt sich voller Vorfreude auf den Renner und kommt bis zum ersten schattigen Stück im Wald und dann ist es zu kalt... Also anhalten und irgendwas überziehen, sofern man so schlau war noch was mitzunehmen... Die Frage bleibt also, was im Frühling die passende Bekleidung ist, wenn zwar die Sonne scheint, aber der Sommer noch in vager Entfernung ist.
Im Winter ist es etwas einfacher, frei nach dem Motto "Mehr ist mehr" hilft im Zweifel noch ein Unterhemd oder ein Nierenwärmer. Für das etwas flottere Training im Frühling bei dem vielleicht auch schon wieder der eine oder andere Schweißtropfen läuft, finde ich es eher unangenehm, wenn mir zu warm wird. Auskühlen möchte ich aber auch nicht.
Zeit sich mal dem Thema Bekleidung etwas ausführlicher zu widmen, mehr dazu in diesem Blog, inklusive praktischem PDF zum mitnehmen mit den wichtigsten Bekleidungsempfehlungen. 
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Frühjahrscheck fürs Rennrad - Worauf beim "Ausmotten" des Rennrads zu achten ist...

So, let it begin...

Zusammen mit Anita von den Bikesisters veranstalten wir dieses Jahr ein virtuelles Trainingslager! Ich bereite mich auf die Vätternrundan vor und Anita auf den Ladies Grand Prix in St. Pölten. Wir werden regelmäßig darüber berichten, und dieser Blogbeitrag ist bei mir der Auftakt im März meinen Allerwertesten aus dem Winterschlaf zu erwecken. Was braucht es dafür? Richtig! Ein fittes Rad, daher hier der erste Beitrag. Raus mit dem Rad aus dem Winterschlaf!


Der Winter ist noch gar nicht richtig rum und der Frühling lässt auch  noch ganz schon auf sich warten. Trotzdem mache ich mir schonmal einen Plan, was beim "Ausmotten" des Rennrads zu beachten ist, denn wenn die Sonne erst die Narzissen aus dem Boden kitzelt, will ich ja auf dem Sommer-Bike los. Daher -- Früher Vogel und so....

 

Warum überhaupt ein Frühjahrscheck fürs Rad? Nunja, ich fahre das Rad eigentlich übers Jahr durch, ich hänge es nicht im Herbst an die Wand und im Frühjahr wieder raus. Allerdings habe nun mit meinem Ruby und dem Diverge tatsächlich sowas wie ein Sommer- und Winterrennrad. Im Winter leidet jedes Rad ein bisschen mehr, daher ist der Frühjahrscheck eigentlich unabhängig von der Jahreszeit. Ich mache damit jetzt mein Ruby schon mal fit und wenn es dann wärmer und trockener wird, kann ich so auch mein Diverge warten...

Im Winter liegt meist viel Salz auf der Straße, der Dreck fliegt so durch die Gegend und es ist irgendwie fast immer nass. Das setzt dem Rad zu, insbesondere alle gefetteten Teile ziehen entweder den Dreck an, oder das Fett wäscht sich langsam aus, dass die Teile noch mehr leiden.

 

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Rennrad im Winter? Die richtige Bekleidung finden und warm bleiben!

Der Winterpokal ist schon in Gange und einige wichtigste Schritte für das nächste Jahr stehen an... Saisonplanung, einige Blicke auf den Terminkalender, Urlaubsplanungen und so weiter... 
Und auch ein Blick auf den Trainingsplan, sofern Mann oder Frau einen haben will, tut in diesen Tagen ganz gut, um aus dem weihnachtlichen Müßiggang rauszustarten! Dabei kreuzt allerdings permanent eine Unwägbarkeit meine Trainingsbemühungen, und zwar das Wetter! Meist habe ich Lust auf Radeinheiten im Winter, aber die Angst vor kalten Füßen, Händen und einem kalten Popo hält mich oft davon ab auf das Rad zu steigen. Also laufe ich im Winter tatsächlich auch mal halbwegs regelmäßig, meist mit einem der Herren aus der Nachbarschaft oder ich bin indoor beim örtlichen Sportverein beim Tabata (Mehr dazu im nächsten Blog!). Da ich aber nachwievor sehr gerne auf meinen Rädern und insbesondere auf meinem neuen Diverge sitze, kommt es also auf die richtige Bekleidung im Winter an. Dazu habe ich mal ein paar kleine Tipps, die sich bei mir bewährt haben, zusammengestellt.
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Mein neues Rennrad: Das Specialized Diverge Comp DSW CEN im Test

Ich hab ein neues Rad! Jahaa!!! Ganz neu!

Über eine Neuanschaffung habe ich schon einige Zeit nachgedacht, denn obwohl ich meine Ruby wahnsinnig gerne fahre und nach wie vor sehr zufrieden mit dem Rad bin, fehlt mir manchmal für manche Situationen das richtige Rad. Und da bekanntlich die passende Anzahl der Räder nach der Formel N+1 zu berechnen ist (N = momentane Anzahl Räder), liegt ja nichts näher als ein neues Rad zu erwerben! Damit stehe ich dann auch schon vor der Qual der Wahl, denn die Auswahl ist ja rieesig...

Zunächst habe ich mich gefragt, was ich mit dem Rad anstellen möchte. Dabei waren mir die folgenden Dinge besonders wichtig:

  • Problemlos über einen unbefestigten Feldweg fahren (Davon gibt´s hier in der Südheide nämliche viele...)
  • komfortable Geometrie
  • robust (der Winter steht vor der Tür...)
  • Möglichst mit Schutzblechaufnahme
  • Gepäckträgervorbereitung wäre gut, ich würde nämlich gerne mit dem Rad zur Arbeit fahren
  • trotzdem "rennradfeeling"
  • gutes Aussehen versteht sich von selbst...
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Wechsel der Schalt-, Bremszüge und des Lenkerbands. Byebye Pinky...

Ja, wenn man so will, ist mein Rad schon old-school weil ich noch mit mechanischer Schaltung unterwegs bin. Die finde ich aber immernoch gut. Kein Akku, der leer ist, wenn man unterwegs ist, ich kann selber dran rumfummeln, mal besser, mal schlechter... ;-) Und ich mag das mechanische Gefühl beim Schalten. Finde ich einfach gut. Ich kann selber bestimmen, wie die Kette den Gang wechselt. Dies wird allerdings zum Glück nicht der nächste Blog zur Diskussion "mechanisch", "elektronisch", "kabellos" oder "verkabelt", nein, dies wird mein Eindruck vom Wechsel der Schalt- und Bremszüge und was ich dabei bestimmt nicht nochmal mache...

 

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Abwärts! House Running in Hamburg

Sch..... Dieses Wort entwich mir ziemlich unbeabsichtigt bei meinem Blick über die Kante.

Ich stand auf dem gut 50m (und das können viele Meter sein...) hohen Gebäude des Holiday Inn Hotels an den neuen Elbbrücken und war im Begriff dort die Hauswand runter zu laufen.

Ich war angemeldet zum House Running von Jochen Schweizer und war gespannt wie das von Statten gehen würde.

Zunächst einmal sehr unspektakulär. Ich kam an und meldete mich am Empfang an und nach dem allgemeinen Papierkrams, dass ich das wirklich selber will und wenn ich runterfalle selber Schuld bin, ging es hoch in den 17. Stock.

Dort wurde ich von dem Eventteam in das Sicherheitsgeschirr gesteckt und festgezurrt. Verschnürrt wie ein Überseepaket trat ich auf den Balkon im 17. Stock und warf einen ersten Blick auf das vor mir liegende Hamburg. Dies zeigte sich von seiner besten Seite mit prompt einsetzendem Nieselregen und wolkenbehangenem Himmel. Naja, darauf konnte ich nun keine Rücksicht nehmen.

Als nächstes schaute ich mal über die Brüstung direkt nach unten und war überrascht, dass es doch so hoch war... Hui...

 

 

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Hamburg Cyclassics 2016 - The Speed is on.

EuroEyes Cyclassics 2016 - Rennbericht 
SpeeeeedSpeeeedSpeeed. 
Unter diesem Motto stand wohl meine diesjährige Teilnahme an den EuroEyes Cyclassics. Ich war und bin fit und hatte mir eine gute Zeit vorgenommen! In 2014 war ich unter 3 Stunden gefahren und diese Zeit peilte ich auch dieses Jahr an. 
Am Vortag
Ich hatte meine Startunterlagen bereits am Freitag abgeholt, da ich irgendwie doch nervöser war als gedacht und sicher sein wollte, dass meine Unterlagen nicht bei den Rookiebeuteln in Billstedt landeten und so holte ich den Büddel und meine Nummer schon am Freitag ab. Erstaunt stellte ich fest, dass ich aus dem Block K starten sollte und war etwas verwirrt, warum meine Mitstarter aus anderen Blöcken starten sollten, aber die Startblockeinteilung ist wohl immer ein Buch mit sieben Siegeln und so ganz verstanden habe ich die Systematik noch nicht ganz. Naja, wie dem auch war, ich hatte meine Nummer und meinen Transponder abgeholt. Ein kurzer Blick in den Starterbeutel genügte um festzustellen, dass neben dem mittlerweile leider üblichen unnützen Papier ein Riegel von Taxofit und eine Trinkflaschen drin waren. Beides nicht so wirklich nützlich, aber das ist dann nochmal ein anders Thema... 
Ich präparierte also auch gleich am Freitagabend mein Rad mit dem Transponder, verpasste ihm (oder ihr? Immerhin hat es den Spitznamen "Pony...die Pony?) eine kurze Reinigung von der letzten Ausfahrt und fettete die Kette noch ein wenig. Und schon war das Pony fertig für den Ausritt am Sonntag. Alle anderen Teile am Rad war soweit fit, das hatte ich bei der letzten Ausfahrt bereits geprüft. Das Rad war also bereit. Aber war ich es auch? 
Am Samstag kam Lena, eine weitere Cyclassics-Ambassadorin aus Bremen an, die bei mir übernachtete und wir machten uns gemeinsam auf zur Messe und Akkreditierung. Nachdem wir Ihre Unterlagen ebenfalls abgeholt hatten und nochmals überrascht feststellten, dass wir nicht im gleichen Block, sondern sie in "O" eingeordnet wurde, bummelten wir über die Messe und stellten beide fest, dass wir für morgen mit allem nötigen Equipment ausgestattet waren. Es konnte also losgehen. Zum abendlichen Carbo-Loading trafen wir uns mit den weiteren Cyclassics-Ambassadoren Sandra, Andrea und Luis bei Peter Pane und gönnten uns einen leckeren Burger mit Dessert. Dies Speicher waren also aufgefüllt. 
Satt und zufrieden fielen wir früh ins Bett. 
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RTF Alp d´Hittfeld - Letztes Anwärmen vor den EuroEyes Cyclassics in Hamburg

Schon wieder August! Die Cyclassics stehen vor der Tür! Wer denkt, dass die Cyclassics eine vollkommen flache Veranstaltung sind, hat sich geirrt, denn es geht durch die Nordheide und da warten einige fiese Hügel auf die Teilnehmer. Was ist also ideal um sich darauf vorzubereiten? Richtig! Hinfahren - Drüber fahren. Und das geht sehr gut bei der RTF Alp d´Hittfeld. Die haben wir am Sonntag besucht und uns auf den 120km (Streckenlängen im Angebot 40km, 80km, 120km, 150km) die Nordheide angeschaut und mal getestet, wie gut wir die Hügel hoch kommen.

Ich glaube wir sind fit für die Cyclassics, denn die Runde lies sich sehr gut fahren. Aber lest selbst, was uns auf der Runde erwartet hat.

 

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Rennradausfahrt mit Specialized zur Vorbereitung auf die EuroEyes Cyclassics 2016

Endlich war es soweit! Nach einer spannenden Vorbereitungszeit fand endlich unsere Ausfahrt für alle Erststarter der EuroEyes Cyclassics 2016 am Specialized Concept Store statt. Unterstützt wurden wir dabei tatkräftig von den Safer Cycling Guides, die den Rookies gleich das Gefühl der Sicherheit im Peloton gaben und wichtige Regeln erklärten.

Die Strecke hatten wir bereits am Vortag ausgekundschaftet, sodass wir alle anspruchsvollen Passagen kannten und vorab alle informieren konnten. Aber der Reihe nach, wie verlief das Event und die Ausfahrten?

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Rennradausfahrt mit den EuroEyes Cyclassic Rookies

Wow! Die Jungs und Mädels des Cyclassics Rookie Programms sind fit! Ich war gemeinsam mit Ihnen auf einer wunderbaren Runde unterwegs und muss sagen, dass die echt "heiß" sind auf die Cyclassics.

Wie komme ich dazu? Es sind doch noch 4 Wochen bis zum Radrennen in Hamburg. 

Wir trafen uns pünktlich um 10:00 Uhr bei Sportspaß am Berliner Tor und machten uns in einer großen Gruppe von circa 30 Fahrerinnen und Fahrern auf Richtung Deich. Über Rothenburgsort und das Sperrwerk machten wir uns auf gen Kaltehofe und Tatenberger Sperrwerk. 

Dort fuhren wir in sehr (!) ordentlicher und profimäßiger 2-er Reihe am Deich entlang und die Kilometer flogen so dahin! Schwups waren wir schon fast am Oortkatener See und der Guide Johannes teilte die Gruppe in 2 Tempogruppen auf. Wir einigten uns auf einen gemeinsamen Treffpunkt zum Ende und fuhren los. Johannes und ich hatten die "langsamere" Gruppe, die aber auch zügig unterwegs war, denn immerhin waren wir mit mehr als 30km/h unterwegs...Immer weiter am Deich entlang...

Zollenspieker zog schon vorbei und wir rollten sehr gut dahin. Nach einigen weiteren Kilometern machten wir eine kurze Pause und stärkten uns mit einem Riegel.

Rückweg!

Ja, wie erwartet und befürchtet, kommt der Wind auf dem Rückweg immer von vorne! Immer! 

Naja, als hätten wir das nicht geahnt, hatten Johannes und ich schon besprochen, dass es vielleicht Sinn macht, über die Dörfer und nicht direkt vorne am Deich zurück zu fahren. So machten wir es. Bis Zollenspieker fuhren wir am Deich zurück und dort bogen wir rechts ab  und schlängelten und dann über die Dörfer zurück! 

Etwas vor der Zeit trafen wir an der Schleuse wieder auf die 2. Gruppe und fuhren dann zusammen nach Kaltehofe zurück.

Bedrohlich dunkle Wolken begleiteten uns den ganzen Ritt über, aber wie wie bestellt, kam nicht ein Tropfen daraus und wir blieben trocken.

Die Cylcassics Rookies sind wirklich alle schon sehr fit! Wir haben ausgiebig geübt von 1-er in 2-er Reihe zu wechseln und wieder zurück. Außerdem haben wir den Führungswechsel in 2-er Reihe geübt und das klappte alles schon hervorragend!

 

So ganz glaube ich den Rookies nicht, dass die so neu auf dem Rad sind ;-) 

Weiter so!

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Schlauch wechseln - Plattenreparatur in 5 Schritten

Das kennt jeder mit seinem Rennrad. Eben noch lief die wöchentliche Feierabendrunde super und im nächsten Moment schwimmt das Rad unter dir. Irgendwas ist komisch. Das Rad fühlt sich anders an. Du suchst zu Reifen hinab... PLATT. Sowas doofes. (Falls du das Gefühl nicht kennst, fahr noch ein paar Kilometer, auch dein erster Platten wartet auf dich...)
Damit dein nächster platter Schlauch aber nicht zur nervigen Angelegenheit wird, kommt hier in 5 Schritten eine einfach Anleitung zum Wechsel deines Schlauchs im Rennradreifen.
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Velothon Berlin 2016 - In the Lead

120km von vorne! Ja, wirklich. Wir sind 120km vorne gefahren. Wie es dazu kam?

Das kam so:

Als Velothon Ambassadorin war ich gespannt, ob dieses Radrennen anders werden würde als die 5 anderen Veltohons, die ich bisher in Berlin mitgefahren war. Im Vorfeld hatte ich lange darüber nachgedacht, wie ich das Rennen fahren wollte, war aber irgendwie zu dem Schluss gekommen, dass ich wohl keine neue Bestzeit fahren würde. Zwar fühlte ich mich gut trainiert, das Rennen in Köln war ja gerade einmal eine Woche her, aber in Berlin ist die Strecke nun doch einiges länger... Ich hatte jedoch eins beschlossen, und zwar, dass ich die Strecke auf jeden Fall zusammen mit Cecilia fahren würde! Wir hatten in Köln so eine feine Runde zusammen, dass wir das auf jeden Fall wiederholen wollten.

Am Start wollten wir uns eigentlich in unseren Block einsortieren, aber direkt vor unserem Block war der Frauenstartblock und so fragten wir, ob wir dort starten dürften. Durften wir! Wir standen demnach vor Block D mit ein paar Mädels. Der Block war sehr leer und ich kann nur allen Mädels raten hier zu starten, auch wenn es sich nach ein paar Km ohnehin mit allen Blöcken vermischt, so ist doch der Anfang mit Mädels und die Stimmung im Block doch sehr angenehm!

Los ging es also.

Zu Beginn recht entspannt, wurde es doch dann nach ein paar KM zügiger. Cecilia und ich fuhren nebeneinander und waren erstaunt von der "Sight-Seeing-Tour" , denn man sieht schon eine Menge auf dem Weg raus aus Berlin. Schnell kamen wir Richtung Grunewald und ich befürchtete, dass die kleinen Hügel dort mir wieder einmal steiler vorkamen, als erhofft. Nicht so dieses mal, wir kurbelten fleißig über die Hügel hinweg und genossen die Abfahrten, wir kamen gut voran und unser Tempo passte. Mittlerweile hatten wir erahnt, dass wir einen Tross Fahrer hinter uns hatten, denn so richtig überholen wollte von den hinter uns fahrenden keiner. Links zogen ein paar "Bekloppte" vorbei, einige viel zu dicht an uns, was von und meist umgehend kommentiert wurde.

"Die "lutschen" alle hinter euch! Fahrt doch aus dem Wind raus!"

Nach circa 40/45km hatten wir die etwas freiere Strecke erreicht, für hatten den grünen Tunnel des Grundwald verlassen und fuhren durch einige Alleen, als uns ein älterer Herr überholte und im Vorbeifahren meinte, dass in unserem Windschatten 30/40 Männer und Frauen "lutschen" würden. Ob wir denn nicht die Lücke nach vorne zufahren wollten oder raus aus dem Wind nach links. Cecilia und ich verstanden ihn nicht so recht? Was war sein Problem? Wollte er schneller fahren? Dann kann er ja gerne überholen (was er ja auch tat). Wollte er uns darauf aufmerksam machen, dass wir uns unnötig aufopfern würden? Passte ihm einfach die Führung von Frauen nicht?

Wir beschlossen, dass es uns egal war. Ich hatte mich bisher auch nicht umgeschaut, da mir es zu gefährlich erschien nach hinten zu schauen, aber nun tat ich es. In der Tat hinter uns waren circa 30 Fahrerinnen und Fahrer. Wir grinsten übers ganze Gesicht! War doch super! Wir bemühten uns weiterhin alle Schlaglöcher und Abbiegungen anzusagen, das kam offensichtlich gut an.

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Velothon Berlin - Vorbereitungen fürs Radrennen

Noch wenige Tage, dann steht das Hauptstadtrennen vor der Tür, der Velothon nähert sich mit großen Schritten. Wer jetzt noch nicht fit ist, kann getrost die Beine hochlegen, Trainingsfortschritte sind nun nicht mehr zu erreichen, wer fit ist kann ebenfalls die Beine hochlegen und allenfalls noch eine lockere Runde drehen und die Beine geschmeidig halten. Wenn es nun um die Vorbereitung für ein Rennen geht, so ist sicherlich sportlich zu diesem Zeitpunkt (hoffentlich) alles gelaufen, aber  um auch gut an den Start gehen zu können, sollten alle wichtigen Dinge eingepackt werden. Ich habe mir dazu eine kleine Packliste erstellt, die ich an dieser Stelle teilen möchte.

Für mich gibt es bei jedem Rennen drei unterschiedliche Kategorien von Dingen, die ich mitnehme. Ich habe mir die gedanklich in die folgenden Kategorien eingeordnet.

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Rund um Köln 1. Rennen in 2016! #yourrideyourrules

Rund um Köln! Erstes Rennen in 2016! Und was für eins! 

Das Rennen in Köln war für mich Premiere, da ich dort noch nie gefahren bin. Glücklicherweise ergab sich circa 6 Wochen vor dem Rennen eine spontane Runde am Deich mit Cecilia und einer Freundin aus Köln, die dort ebenfalls Specialized Ambassadorin ist, und es entstand die Idee in Kön mitzufahren.
Gesagt, getan, angemeldet, Strecke ausgesucht und los ging es! Wir haben uns für die "kleine" Runde entschieden mit immerhin 68km und ordentlichen Höhenmetern, zumindest sieht das Profil so aus, wenn man aus dem flachen Norden kommt... Da Ceci und ich am Samstag Vormittag noch was vor hatten, Cecilia war auf dem Triathlontest-Event eingebunden und ich habe mit den Mädels den Specialized Womens Ride im Juni gemacht, konnten wir erst am Sasmtag Nachmittag los. Ab auf die Bahn und nach Köln! Dort kamen wir um circa 21:00 Uhr an und waren dann noch fix mit unserer Freundin vor Ort noch lecker Pizza essen bei Toscanini in der Jakobstrasse. - Sehr zu empfehlen !!! -
Ich war mächtig nervös, das vergeht (hoffentlich) nie vor den Rennen und wenn doch, fahre ich keine mehr ;-), und so kam ich auch erst um 1 ins Bett und schlief etwas unruhig. Sehr entspannt frühstückten wir morgens, da der Start erst um 11:00 Uhr sein sollte, was uns sehr entgegen kam! Einen platten Schlauch hatten wir abends noch gewechselt, unsere Räder waren fit und so waren wir guter Dinge.
Platt kurz vor Start. 3 Mal!
Ein kurzer Blick auf eines der Räder machte uns dann jedoch morgens einen Strich durch die Rechnung, denn schon wieder war das Rad platt... Naja, wir waren ja fit im Wechseln, ich tauschte den Schlauch kurz, inspizierte sorgfältig den Mantel, denn der Schlauch war neu und wir waren ja nicht gefahren. Aber der war einwandfrei. Also aufgepumpt und bei 4 bar war auch schon wieder Schluss. PFFFFFT. Plattt. Konnte nicht wahr sein.... SO. Nun war der Ehrgeiz in mir geweckt. Ich inspizierte erneut Mantel und Felge und entdeckte, dass das Fegenband etwas verrutscht war und einen kleinen Grat an der Felge im Bohrloch des Ventils frei lag. Nun war guter Rat teuer, oder eben billig, denn ich überlegte kurz und klebte 2 Streifen Tesafilm über das Ventilloch als Ersatz und machte ein neues Loch für das Ventil rein. In der Hoffnung, dass das Tesa den Grat abdeckte. Und das tat es. Zack 8 bar, konnte los gehen. 
Unten vor der Tür wartete eine weitere Mitfahrerin, diese schaute uns beim Aufsteigen etwas verwirrt an und meinte sie hätte einen Platten.... WAS? Wir waren schon etwas spät dran, aber ich glaube wir legten den schnellsten Wechsel des Rennens hin, bevor das Rennen los ging. Reifen runter, Schlauch getauscht, Pumpe geholt, Reifen rauf, ab zum Start! Dort kamen wir sehr gut Warmgefahren an und reihten uns in den letzten Startblock ein, da wir sieben Mädels zusammen starten wollten.
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Love_Bike_Lena @ Cyclassics Rookie Programm

 
 

Rookie? Was ist das denn?


Ist englisch und heißt soviel wie "Neuling, Anfänger". Was hab ich damit zu tun? Ich bin ja nun vermutlich eher nicht so die Anfängerin mit dem Rennrad... Und trotzdem ein spannendes Thema, denn diese Jahr gibt es erstmals ein Rookieprogramm für die Teilnahme an den Cyclassics! Wie hätte ich mit das gewünscht vor meiner ersten Cyclassicsteilnahme! Ich war eher wie folgt trainiert: Herbst: Rad gekauft, 1. "Wettkampf": Kuchenpokal (5km fahren, 1 Stück Kuchen essen, nach 6 Stück konnte ich nicht mehr Rad fahren... ) Winter: durch die Gegend geeiert (war ja Winter und verdammt kalt), Frühjahr: Mit den Männern aus der Bekanntschaft irgendwie und irgendwann fahren, 3 Tage im Harz viel zu viele Berge fahren, Ende Frühjahr: Velothon in Berlin. Ergebnis: Geschafft, verdammt fertig, glücklich, überrascht und froh nicht auf die Nase gefallen zu sein. Sinnvolle Vorbereitung geht also irgendwie anders...
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Test Buff Mütze, Helmet Liner, Tuch

Auf der Suche nach neuer Kopfbedeckung? Ich habe eine Auswahl von Buff getestet und lasse euch natürlich an meiner Erfahrung teilhaben.

Die Jungs und Mädels von Buff haben mir freundlicherweise eine Auswahl ihrer Produkte zur Verfügung gestellt, sodass ich endlich in den Genuss einer hochwertigen Kopf- und Halsbedeckung komme. Ich fahre eigentlich schon immer mit einem Halstuch, es sei denn es ist wirklich mal Sommer und mehr als 20 Grad, und einer Kopfbedeckung unter dem Helm. Buff hat mir den Helmet Liner geschickt, ein dünnes, kurzes Schlauchtuch zum Tragen im Sommer unter dem Helm, eine Beanie Mütze und ein Buff Schlauchtuch mit UV-Schutz.

 

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Costa Blanca Bike Love

Costa Blanca! Endlich Urlaub! Endlich und die Sonne!

Gemeinsam mit Marc und Nicolette sollte es in die Sonne gehen und ich muss gestehen, die letzten Wochen vor Abflug konnte ich nicht erwarten endlich meinen Koffer zu packen. Das Programm vor Abflug war voll und so sah ich zu, dass ich alles zusammen hatte als es los ging. Praktischerweise hatten wir einen Flug am Abend gebucht, sodass der Tag zum Packen und entspannen perfekt war! Ich beschränkte mich diesmal wirklich auf ein paar wenige Klamotten - wer kennt es nicht nach dem Urlaub 3/4 der Klamotten gar nicht getragen zu haben... - das passierte mir diesmal nicht, ich steckte dafür lieber den Radhelm und Radschuhe und die Actioncams ein! Und den Garmin, und das iPad und die Radklamotten und die Radschuhe und und und ... Es kam dann doch einiges zusammen...
Wir flogen direkt nach Alicante und machten uns auf den Weg in unser Haus und was soll ich sagen, das Haus ist der Hammer, ich fühlte mich sofort wie zuhause und genoss direkt am nächsten morgen einen Sprung in den Pool!
Wir liehen bei dem sehr freundlichen Radladen XABIA´s BIKES im nächsten Ort Rennräder aus, sodass wir ausgestattet waren und es konnte los gehen.

 

Unsere Touren führten uns zunächst zu zweit (Timon und ich) an der Küste gen Süden auf einer anspruchsvollen aber auch entspannten 75km Runde, dann mit Marc und Nicolette in den nächsten Strandort "Denia", die Königsetappe führte uns dann auf den Coll de Rates und nach Castell de Castells. Aber der Reihe nach:
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Specialized Womens Ride ins Alte Land

Specialized WomensRide ins Alte Land
Ladies, ihr seid einfach der Hammer! Wer bei Hagel im Gesicht auch noch schnacken, lachen und klönen kann, muss entweder ein bisschen irre sein oder hart im nehmen oder beides. Aber von vorne. 
Nachdem wir mit dem Mädels nun schon mehrfach am Deich im Süd-Osten von Hamburg unterwegs waren, war es Zeit auch mal neue Gefilde in Hamburg und seinem wundervollen Umland zu erkunden. Wir entschieden uns also das Alte Land, Deutschlands größtes Obstanbaugebiet, zu erkunden. Ich habe eine Trecke raus gesucht, die uns an einigen wundervollen Orten vorbei führen sollte und natürlich einen leckeren Kuchenstopp enthielt. 
Einige Tage zuvor hatte ich einen größeren Abschnitt der Strecke bereits getestet und einige Option für unterwegs um die Strecke zu variieren ausgekundschaftet. Das sollte sich als sehr hilfreich erweisen. 
Wir machten uns also auf den Weg. Treffpunkt war an den Landungsbrücken und wir fuhren mit der Fähre zunächst auf die andere Elbseite. Als wir einen Blick elbabwärts warfen wurde wir von einer eher schwarzen Wolke überrascht, die jedoch glücklicherweise regnete, als wir an Bord waren. Wir hatten nämlich Sonne bestellt. 
Angekommen in Finkenwerder erklärten Cecilia und ich kurz die Handzeichen und wie wir gemeinsam fahren wollen und schon ging es los mit gutem Wind von vorne gen Airbusgelände und Richtung Estesperrwerk. Ihr führen weiter mit dem Wind von vorne Richtung Buxtehude und die Mädels genossen die Runde. Es wurde geklönt, sich über die neuesten Räder ausgetauscht. Kati, die mit mir vorne fuhr, und ich war sichtlich amüsiert über den frequenten Austausch untereinander und vermuteten, dass bei den Männer, die zeitlich gen Norden von Hamburg unterwegs waren, wohl nicht so viel geklönt wurde. Als wir jedoch einen Blick gen Südwesten warfen würden wir etwas stiller, denn es wurde schon wieder dunkel am Himmel. Wenige Minuten später klöterten die ersten Hagelkörner gegen Helme und Brille.  Es find wenig an zu regnen. Es kam gleich Hagel. 
Wir nahmen das ganze aber mit Humor, denn es wurde nur unbedeutend leiser in der Gruppe hinter uns. 
Nach einigen Minuten war der Schauer auch vorbei und es ging weiter mach Buxtehude. Kurz vorm Ortseingang erwischte uns aber der 2. Schauer und dies,al entschieden wir doch uns an einem Autohaus unterzustellen. Wir bereiten kurz über die noch zu fahrende Strecke, wir hatten circa 20 der ursprünglich geplanten 70km absolviert, und entschieden uns nur ein kleines Stück abzukürzen. Wir machten uns wieder auf den Weg und führen über Jork durch die Apfelplantagen Richtung Elbe. Dem Kuchen entgegen. In Jork kamen nochmal ein paar Tropfen vom Himmel, aber die Aussicht auf einen heißen Kaffee und ein leckere Stück Kuchen im Möwennest an der Elbe lies alle mit Power weiterfahren. Auf zum Möwennest. 
Dort gab es den leckersten Kuchen mit bester Aussicht auf den kleinen Hafen und die Elbe! 
Wir wärmten uns mit Kaffee und toller Torte, leckerem Kuchen und einem super Ausblick. Die Damen des Cafés waren so freundlich für uns noch einmal die Wärmestrahler anzuschmeißen und so kuschelten wir uns dreckig und nass in die Decken und waren schon Stolz auf uns!

Die letzten Kilometer waren eigentlich ein Kinderspiel. Es ging am Deich zurück nach Finkenwerder und der Wind schob uns kräftig von hinten an! Die Sonne schien, so hätte es gerne länger sein können!

Es war eine krasse Runde, ihr alle wart so mutig und voller guter Laune, dass auch mehrmaliger Hagel und Regen nicht die Laune verderben konnte. Ich bin immer wieder fast schon gerührt von dem "positive Spirit" der Womens Rides! 

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300er ARA Brevet Hamburg

WHAT?! Schon wieder? Ja, ich bin schon wieder Langstrecke gefahren. Noch länger. 309 km um genau zu sein. Am Stück. An einem Tag. Und das war Absicht.  

Radfahrern und Amnesie scheinen, zumindest bei langen Strecken nah bei einander zu liegen, denn meine 200k-Fahrt scheint noch gar nicht lange her zu sein, schon bin ich wieder für einen brevet angemeldet.  Diesmal sollten es 300 km werden und diese starteten mit dem obligatorischen Nudelfutterm mit Timon und Simon und einer mittelmäßigen Wettervorhersage. Aber nachdem es die gesamte Woche über geregnet hatte und sogar Schnee gefallen war, der liegen blieb, konnte es nur besser werden, denn es waren tatsächlich zweistellige Temperaturen angesagt. WOW! 10 Grad. Es sollte also WARM werden. *ironie* 

Angesagt waren also maximal 10 Grad und Bewölkung bis Regen. Simon wollte sein "Ölzeug" einpacken und tatsächlich eine Regenhose einpacken. Ich kam ins Grübeln, wie das Wetter wohl morgen werden sollte und Timon sagte, dass er bei Regen nicht startet. Ideale Voraussetzungen. Immerhin war wenig Wind angesagt und mit Glück sollte diese sich über den Tag mit uns mit drehen. Wir verspeisten unsere Nudeln und gingen mit gemischten Gefühlen ins Bett. Nachdem wir zu dritt 2 und eine 2/3 Flasche Wein geleert hatten. 


5:00 Aufstehen. Zu früh.  

Beinahe schon routiniertes Programm. Kaffee. Brötchen schmieren. Letzte Sachen einpacken. Rad unter den Arm geklemmt und husch mit mit dem Auto nach Rothenburgsort. Nervosität überkommt mich. Wie wird die Runde werden? Was macht das Wetter? Wie windig wird es? Was will ich essen? Wann sind wir endlich da? Hab ich einen Platten? Wie lange kann ich sitzen? Was packe ich alles aus Rad? Was haben die denn alle in Rucksäcken drin?

Und noch einige andere Fragen geisterten mir durch den Kopf, doch sobald wir am Start standen, hatte ich Lust auf die Runde. Es war nicht so kalt wie ich dachte morgens und ich hatte mich doch spontan noch für Regenjacke und warme Handschuhe entschieden. Eine Windjacke hatte ich schon an. Eine Regenjacke noch in die Trikottasche gesteckt. 

Es ging also los. Ich kannte die ersten Kilometer aus dem FF. Ging es doch am Deich entlang und dann über Stemwarde weiter nach Osten. Die ersten Kilometer liefen flüssig, es fand sich eine Gruppe aus 8 Fahrern und Fahrerinnen und das Tempo war entspannt aber zügig. Bis zur ersten Kontrolle sollten es 70 Kilometer  sein und es kam tatsächlich die Sonne raus. Und sie schien! Die ganze Zeit! Super!

1. Kontrolle. Berkenthin. KM 71. 

Oil-Tankstelle mit Sonne. Wir gönnen uns eine kleine Pause. Ich esse meine beiden gekochten Eier und eine Kabanossi. Und schon geht es auch schon weiter. Über Utecht geht es Richtung Nordosten weiter die nächste Kontrolle ist gar nicht weit. Wir sind weiterhin zu acht und es läuft sehr gut. Alle Mitfahrer scheinen immernoch überrascht, dass die Sonne scheint, es ist wie Frühling! Mit blühendem Raps. 

2. Kontrolle. Rehna. KM 109. 

Auch bis Rehna läuft es weiterhin gut und es ist so unglaublich schön draußen. Die Sonne wird unterbrochen von der einen oder anderen Wolke aber es ist weiterhin beinahe warm und es rollt gut, auch wenn immer wieder etwas miese Strassenbeläge und Kopfsteinpflaster müde machen. Ich hatte mir vorher das "Höhenprofil" nicht angesehen und nun merkte ich, dass mich die immer wieder kleinen und großen Hügel in Mecklenburg und Schleswig-Holstein einige Körner kosteten. Aber auch Simon und Timon strampelten die Hügel hoch und so freuten wir uns zusammen über die kleinen Abfahrten auf der Rückseite der Hügel. Nach weiteren 30 Kilometern kam schon die nächste Kontrolle. 

3. Kontrolle. Kittlitz. KM 132. 

An der dritten Kontrolle gab es leckeren Kuchen im Dielencafe zu dem wir die Abbiegung fast verpassten. Im Augenwinkel sah ich noch das Schild "Dielencafe" nach links weisen, aber als ich mich orientiert hatte und auf den Garmin geguckt hatte, waren wir schon vorbei gerollt. Also zurück. Ja, der Garmin hat Abbiegehinweise, das ständige Gebimmel macht mich aber irre. Das hab ich ausgemacht. Das hatten wir nun davon. Belohnt wurden wir mit leckerstem Kuchen und einem Platz in der Sonne! Wir genossen die Sonne und machten uns zügig wieder auf den Weg, denn bei der nächsten Kontrolle wollten wir Mittagspause machen und die Etappe war auch nicht so lang. 

 4. Kontrolle. Büchen. KM 168. 

yes! Halbzeit war durch. Wir hatten weniger vor uns als wir schon hinter uns hatten. Und nun war erstmal Mittag. Wir hatten uns vorher einen Asia-Imbiss ausgeguckt, der uns zwar etwas zuessen gab, aber des Hauses verwies. Es war schließlich Mittagspause. Wir sollten woanders sitzen. Ernsthaft?!?! 

Und so zogen wir kurzentschlossen ums Ecke zum Bäcker und sonnten uns auf dem Penny-KIK-Parkplatz. Randonneurs-Romantik. 

Gut gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg. Es folgt ein längeres Stück. Geradewegs nach Südwesten über Lauenburg über die Elbe und bis in die Nordheide. Die Kilometer zogen sich. Südlich der Elbe würde es ganz flach. Und sie Strecke ganz gerade. Die Kilometer zogen sich noch mehr. Bei Kilometer 200 mussten wir absteigen. Wir waren bis zum Schiffshebewerk in Scharnebeck gekommen und die beiden Männer mussten sich mal kurz hinlegen. Kurz alles entspannen. Einmal liegen. Wunderbar. Ich genoss die Entspannung und so waren es "nur" noch 36 km bis zu nächsten Kontrolle. 

5. Kontrolle. Amelinghausen. KM 236. 

Ich as einen Riegel. Simon hatte einen Espresso. Timon ein Eis. So saßen wir da. In der Shell in Amelinghausen nach 236 km. 

Ich war gerade weiter gefahren als alle anderen Strecken dieses Jahr. Krass. 

Aber es war noch weit.  Das wird mir dann irgendwie auch bewusst. Auf der Strecke war mein Kopf leer. Ich dachte an den letzten brevet hier vor einigen Jahren auf einer ähnlichen Strecke und musste mit Simon lachen, weil wir hier vor einiger Zeit zufällig auf einer Wiese wieder als Gruppe zusammenfanden, nachdem wir alle mehr oder minder alleine unterwegs waren. Eine fabelhafte Szenerie. Jan saß auf der Wiese, Simon flickte seinen Reifen, noch jemand stand am Rand. Jan ging fürs Geschäft ins Gebüsch. Timon rollte von hinten an die Wiese heran und wir waren wieder alle zusammen. Es erschien mir wie im Traum. Von Amelinghausen ging es wieder nach Norden. Durch die schöne Nordheide. Durch Kiefernwälder, ich hatte nicht mehr so große Lust. Aber aus Ermangelung von Optionen fuhr ich weiter. Ich warf einen prüfenden Blick zum Himmel. Unglaublich. Es war immernoch trocken. Das Finish war greifbar und das Wetter war immernoch gut! In Geesthacht fuhren wir wieder über die Elbe und es wurde langsam dunkel. Ich machte den Tannenbaum an (O-Ton Simon zu meiner Blinkbeleuchtung) und wir führen weiter gen Altengamme. Der Himmel brannte und über Hamburg war der spektakulärste Sonnenuntergang überhaupt! Timon war einige Minuten hinter uns und wir waren sehr gut unterwegs und in der Zeit. 

6. Kontrolle. Altengamme. KM 288. 

Nun war es nicht mehr weit. Kurz ins Fährhaus rein. Stempel. Timon war auch schon da und wir fuhren zu fünft weiter. 

Nicht mehr weit?!?! Denkste. Noch immer 27 km. Mit Sicherheit die längsten. Es wurde dunkel. Und ich blickte auf die Straße. Die war nass. Hier hatte es geregnet. Wir hatten den ganzen Tag Sonne oder leichte Bewölkung. Wie toll was das denn?! 

Die letzten km waren ein Heimspiel aber auch irgendwie nervig. Fahren konnte ich noch ganz gut, aber ich hatte einfach keine Lust mehr. War nun auch egal....weiterfahren. 

7. Kontrolle. Rothenburgsort. KM 315. 

(Mein Garmin sagte 309.)

Touchdown. Vorm Restaurant Chaplin begrüßte uns Claus Czycholl mit einem High-Five, einem Wangetätscheln und den Worten: "Meeensch du siehst aber noch frisch aus". Schlagartig ging es mir gut. Ich war happy. Claus und Hanno freuten sich mindestens genauso, das wir im Ziel waren wie wir. Ein toller Empfang!

Schnell die Karte abgegeben und nach Hause. 

GEFINISHED. In 13 Stunden. Brutto 16,5. 


Auch wenn ich schon mehrfach diese langen Strecken gefahrenen bin, so sind die Erlebnisse doch immer wieder andere. Am Ende überwiegt der Stolz die Strecke geschafft zu haben und die Erkenntnis, dass es nicht länger hätte sein müssen....

Vielen Dank an meinen Mitfahrer Timon! Wir kämpfen uns da immer durch! 

Und vielen Dank an Simon, dich bringt auch nix aus der Ruhe....

Und vielen Dank an all die anderen Weggefährten! Es war eine gute Zeit!


Ein ganz besonderer Dank geht an Hanno und Claus! Vielen Dank für eure Orga! Schön, dass es dir wieder besser geht, Hanno! Und ganz super, dass es auch in 2016 Brevets in Hamburg gibt! Ihr seid super!!!


Aber nun muss ich ein bisschen die Beine hochlegen.....

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Der Wahoo Tickr im Test

Noch ein Pulsgurt?!

Ja, ich habe noch einen Pulsgurt. Wahoo Fitness war so lieb und hat mit den Herzfrequenzmesser Wahoo Tickr zur Verfügung gestellt und ich hab das gute Stück mal ordentlich auf die Porbe gestellt.

Normalerweise bin ich entweder mit meiner Polar Uhr unterwegs un dem dazugehörigen Herzfrequenzsensor, oder mit meinem Garmin edge 800 mit dem Garmin Herzfrequenzsensor. Der geneigte Leser hat es bereits erkannt, 2 Systeme, entweder oder.... der Garmin funkt über ant+ der Polar Gurt über Bluetooth.

Entweder ich verzichte auf die Aufzeichnung per iPhone und lade den track umständlich über meinen PC hoch, oder ich verzichte auf die Herzfrequenz am Garmin. Beides doof...

Ideale Startbedingungen für den Wahoo Tickr, denn der kann beides!

Der schicke, endlich mal nicht nur öde dunkle, Sensor sendet sowohl ant+ als auch Bluetooth! Das ist super!

Was kann das Gerät noch? Also laut Hersteller kann der Sensor außerdem Kalorien zählen, hat 2 LED für Verbindung und Messung der Herzfrequenz und ist kompatibel mit der Apple Watch und diversen Fitness Apps. Genaue Specs gibt's hier beim Hersteller.

 

Was habe ich getestet?

Verbindung und Installation:

Verbindung mit dem iPhone ist denkbar einfach, anschnallen (übrigens mit 2 Druckknöpfen direkt am Sensor - Sehr bequem!) kurz warten bis die LED blinken, Bluetooth am Telefon an, kurz gesucht und verbunden, dauert keine 30 Sekunden. Die Verbindung mit der Wahoo eigenen Fitness App geht ebenso schnell! Ein Kinderspiel! Optional kann man dann diverse andere Apss freigeben, ich nutze Strava und habe sogleich beide Apps verbunden, geht auch super! Mit der Wahoo Fitness App kann ich meine Läufe aufzeichnen, ebenso wie mit Strava.

Die Verbindung mit dem Garmin edge 800 ist ebenso einfach, wenn man sich erstmal durchs Garmin Menü gewurstelt hat und gefunden hat wo die Sensorsuche versteckt ist...

Bedienkomfort ist prima, direkt eingerichtet und los - Testrunde um den Park!

Tragekomfort ist gut, der Gurt drückt nicht, lässt sich gut in der Länge verstellen und durch die Druckknöpfe vorne am Sensor braucht an auch nicht den Gurt erstnoch zurechtrücken. Einfach schließen. Fertig.

 

Mein Resümee

Bequemer Sensor und die Dualband-Technologie für ant+ und Bluetooth 4.0 ist super! Wer mehrere Geräte so wie ich in Benutzung hat, findet hier die Lösung! Und das Gerät sieht auch noch schick aus!

 

Hier mein Testlauf:

 

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Specialized Women´s Ride - Beautiful April

Ladies! 

09. April 2016, wir läuten den Frühling ein! Es kann in kurzen Ärmeln gefahren werden!

Wir (Cecilia und ich) laden zu unserer monatlichen Rennradausfahrt für Frauen ein und es finden sich mutige Mädels am Specialized Concept Store in Hamburg ein. Dieses mal war Cecilia leider auf Mallorca, sodass ich durch Kathi unterstützt wurde und wir eine super Betreuung für die Mädels sicherstellen konnten. Nach kurzer Einstellung der Leihbikes und check, ob alle etwas zu essen, zu trinken, Ersatzschläuche und gute Laune dabei haben, geht es auch schon los auf unsere sonnige Runde, denn pünktlich zum Start kommt die Sonne raus und wir machen uns auf den Weg, natürlich nicht ohne die kurze Einweisung in Handzeichen und Fahrweise, aber dann

geht´s wirklich los!

Durch die City über den Hauptbahnhof kommen wir an den Deichtorhallen an und sammeln dort weitere Mädels ein, die sich auf eine sonnige Runde am Deich freuen! Wir machen uns weiter auf den Weg hinter dem Großmarkt entlang bis hin zur Elbkunst Kaltehofe. Dort ist es so wunderbar leer hinterm Deich, dass wir das Tempo bis zur zweiten Schranke freigeben und wer mal so richtig loslegen möchte sprintet los, diejenigen, die die gemütlich die Sonne genießen möchten fahre weiter in entspanntem Tempo gemeinsam weiter. Ich begleite die entspannte Gruppe, Kathi reiht sich bei den flotten Mädels ein und wir treffen uns am 2. Schlagbaum wieder. 

Von dort aus geht es zum Deich und am Oooortkaten See entlang, wir fahren ein entspanntes Tempo und machen hinterm See eine kleine Pause. 

Unglaublich, es ist tatsächlich so warm, dass wir mit kurzen Ärmeln fahren können und trotzdem nicht frieren! #sunshineride !!!

Wir pedalieren bereits nach kurzer Pause weiter und schlängeln uns über das Deichhinterland zurück gen Kaltehofe. Dort gibt es für die Sprinter nochmal eine kleine Möglichkeit die Räder von der Leine zu lassen, vom Sperrwerk fahren wir aber wieder gemeinsam (in einer sehr ordentlichen 2-er Reihe) zurück zum Store. 

Im Store haben die Jungs bereits auf uns gewartet, wir genießen unsere verdienten Muffins und lassen den Nachmittag gemütlich ausklingen. 

Es war eine tolle Runde ich bin immer wieder Stolz auf alle Mitfahrerinnen, die sich trauen mitzufahren und stolz vom Rad absteigen! Wir haben lockere 55km zusammengeradelt und ich freue mich schon auf die nächste Ausfahrt im Mai, wahrscheinlich am 14.05. 

Du hast Lust mitzufahren? Dann "linke" unsere fb-Seite und verpasse nicht die nächste Ausfahrt! Wir haben schon Sonne bestellt!

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HH-HB-HH

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