Mein erster Renner

Mein erstes Rennrad hat wohl auf typisch traurigem Wege zu mir gefunden.

Wie ich ja schon hier berichtet hatte, hatte ich das dringende Bedürfnis ein Rennrad zu besitzen. Ich bin demnach in den nächstbesten Laden, irgendein großer Store in Bergedorf rein und habe den Verkäufer nach einem Rennrad gefragt.

Schuhhhchh, das hätte ich besser gelassen, denn die nöchsten 15 Minuten ergoss sich ein Redeschwall über Gruppen, Teile, Räder Ausstattungen und Informationen über mich, die ich nicht verstand.

"Welche Gruppe möchtest du denn haben?" Hä? Ich will damit fahren, Freunde mit denen ich fahren kann habe ich schon. Was will der Typ dachte ich mir. Ich bin dann aus dem Laden wieder raus...

Und in den nächsten großen Shop rein. Gleiches Prozedere, weniger Gelaber, ich entschied mich intuitiv für ein weißes Rad in meinem Budget, da war die Auswahl nicht so groß. Der Verkäufer ließ mich auf einem 54er Rahmen und einem 56er Rahmen eine Runde im Laden drehen. Das 54er fand ich unbequem, weil der Lenker so weit unten war und so entschied ich mich für das 56er. Allerdings musste ich eine Woche warten, da das Probemodell schon verkauft war und ein neues erst geliefert werden musste. Dann endlich hielt ich es in Händen und fuhr stolz zurück zur Bahn und dann nach Hause.

Nun nach mittlerweile 6 Jahren, die ich das Rad besitze, fahre ich es immernoch gerne. Ich hänge an dem Rad und es hat sicherlich ettliche Tausend Kilometer mit mir zusammen absolviert und schnurrt immernoch sehr verlässlich.

 

Für die Technik-Begeisterten unter euch:

Die Spezifikationen:

Rahmen: Alu

Ausstattung: Komplette 105er-Gruppe

Gabel: Carbon

Lenker: Habe ich irgenwann getauscht in ein Modell mit kleinem Radius und kleinem Drop/Reach und Glitzer-Lenkerstopfen

Laufradsatz: Shimano RS 100

Bereifung Conti Grand Prix 4000

Sattel: SqLab 611 15cm (DER beste Sattel !!!)

 


Upgrade! - Ladies in da House - Das Specialized Ruby kommt dazu!

Nachdem ich nun einige fleissige Kilometer zusammen habe, war es Zeit für ein Upgrade!

Wie kam ich zu meinem neuen Rad?

Tipps für den Kauf eines neuen Rades findest du hier.

Ich kam zu meinem neuen Renner wie folgt:

Ich wohne unweit des Specialized Concept Store Hamburg. Dort verschlug es mich eines Tages hin, denn der Bikefitter Mike Lorenz von Medletics sollte sich mein Alu-Rad anschauen und mich darauf bequemer sitzen lassen. Ich verbrachte also einige Zeit dort im Laden und klönte auch mit den Jungs dort etwas. Ich verließ den Laden jedoch vorest ohne neues Bike, mein Alu-Pony war ja frisch perfekt auf mich angepasst. Relativ zeitgleich las ich im Internet von einer Ausfahrt mit Testrädern bei Specialized und entschied mich eifach mitzufahren. Auf einem Testrad. Ich hatte Glück und es stand ein passendes Ruby im Laden, das ich also ausführte. Ich war begeistert!!!

Zwar musste ich es im Anschluss wieder abgben, aber es zog mich auf magische Weise ständig in den Laden (ich brauche Riegel, Bremsbeläge und so weiter...) und eines Tages fasste ich den Entschluss KAUF DAS BIKE!

Und da ist es. Mein Specialized Ruby Sport in 54cm RH. Das ist nun mittlerweile über 1 Jahr her und ich muss sagen, das Rad begeistert mich immer wieder. Es läuft ruhig, ist aber nicht zu träge und ich kann damit Kilometer um Kilometer abradeln.

Zusätzlich habe ich das Rad mit meinem Garmin Edge 800 ausgestattet, der die Kilometer und die Trittfrequenz (und einige andere Daten) misst. In meiner Satteltasche habe ich stets dabei: Ersatzschlauch, 5cm-Stück Schlauch (ideal für tiefe Schnitte im Mantel), Mini-Multi-Tool, Kleines 1. Hilfe Set, Einmalhandschuhe (wahlweise für 1. Hilfe oder Kette angrabbeln), Reifenheber. Eine kleine Luftpumpe habe ich am Trinkflaschenhalter montiert.

 

 

 


Aaaaand another upgrade - die Familie bekommt Zuwachs, das Diverge zieht ein!

Nachdem ich lange überlegt habe, wie ich gut mit meinem Rad über den Winter komme und klar wurde, dass ich in die Südheide umziehen würde, brauchte ich ein neues Rad!

Da ja bekanntlich N+1 die ideale Anzahl an Rädern ist, wobei N die Anzahl der vorhandenen Räder ist, wurde es ein neues Rad!

Ich habe einige Zeit zwischen dem Crosser "Crux" von Specialized und anderen Rädern hin und her überlegt und schlussendlich ist es das Specialized Diverge geworden, das ich in meinem Blog ausführlich vorstelle.

Der Crosser hat auch sehr großen Spaß bei der Probefahrt gemacht. überzeugt hat mich dann letztlich die Möglichkeit Gepäck auf einem echten Gepäckträger mitnehmen zu können auf dem Diverge und die Tatsache, dass ich damit zur Arbeit fahren möchte und ein Rad brauche, dass einen guten Gradeauslauf hat! Der spritzige Crosser war mir dann dafür zu "anstrengend", wenn auch sehr spaßig!

Mittlerweile hat das Rad einige hunder Kilometer gelaufen, es macht immernoch großen Spaß und ich freue mich auf längere Touren damit!